Vom 4. bis 8. Mai 2026 nahm eine Gruppe von 24 Schülerinnen und Schülern unserer Schule gemeinsam mit zwei Lehrkräften an einer Erasmus+-Gruppenmobilität in Valencia, Spanien teil. Die Fahrt stand unter dem Thema „Nachhaltigkeit: Wasser“ und bot den Teilnehmenden vielfältige Möglichkeiten, internationale Erfahrungen zu sammeln und ihre interkulturellen Kompetenzen zu erweitern.
Ein zentraler Bestandteil des Programms war die Zusammenarbeit mit einer spanischen Schule „IES Sant Vicent Ferrer“ im Stadtteil Russafa an drei aufeinanderfolgenden Tagen. Nach einer herzlichen Begrüßung stellten die spanischen und deutschen Schülerinnen und Schüler ihre Schulen in englischer Sprache vor. Verschiedene Kennenlernaktivitäten förderten den Austausch und schufen schnell eine offene und freundschaftliche Atmosphäre. Anschließend setzten sich die Jugendlichen mit dem Thema Wasser und dessen Bedeutung für eine nachhaltige Zukunft auseinander.
Am zweiten Projekttag arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in gemischten deutsch-spanischen Gruppen im Turia-Park an acht verschiedenen Stationen. Mithilfe digitaler Aufgaben, QR-Codes und kreativer Arbeitsformen entstanden unter anderem Gedichte und Poster zum Thema Wasser, die anschließend präsentiert wurden. Die abwechslungsreichen Aktivitäten ermöglichten einen intensiven Austausch und stärkten die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg.
Der letzte Projekttag stand im Zeichen der Reflexion. In einer sog. „Galery Walk“ konnten die Ergebnisse aller Gruppen betrachtet werden, bevor die Teilnehmenden ihre Erfahrungen und Erkenntnisse gemeinsam auswerteten. Ein abschließendes Kahoot-Quiz sorgte für viel Spaß und rundete das Projekt gelungen ab.
Neben dem Schulprogramm lernten die Schülerinnen und Schüler auch die kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten Valencias kennen. Auf dem Programm standen unter anderem die Kathedrale von Valencia mit ihrem Turm „El Miguelete“, der Hauptmarkt „Mercado Central“, die Serranos – Türme, der Strand sowie das Oceanogràfic, welches das größte Ozeanarium Europas ist und Besucher dazu einlädt, in verschiedene Meeresökosysteme von der Arktis bis zu den Tropen einzutauchen. Besonders interessant war außerdem der Besuch einer Ausstellung zur Geschichte des traditionellen spanischen Fächers.
Die Erasmus+-Mobilität war für alle Beteiligten eine große Bereicherung. Neben neuen fachlichen Erkenntnissen zum Thema Nachhaltigkeit konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Englischkenntnisse anwenden, internationale Freundschaften knüpfen und wichtige europäische Werte wie Offenheit, Zusammenarbeit und gegenseitigen Respekt erleben. Gleichzeitig leistete das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Demokratieerziehung: Durch den Austausch mit Gleichaltrigen aus einem anderen europäischen Land lernten die Jugendlichen, unterschiedliche Perspektiven wertzuschätzen, gemeinsam Entscheidungen zu treffen und verantwortungsvoll zusammenzuarbeiten. So wurden demokratische Kompetenzen wie Dialogfähigkeit, Toleranz und aktives Mitgestalten im europäischen Kontext ganz praktisch erfahrbar.









