¡Hola Alicante! – Eine unvergessliche Erasmus+ Gruppenmobilität im Zeichen der Nachhaltigkeit

von | Juni 17, 2026

Vom 9. bis zum 13. März 2026 hieß es für 19 Schülerinnen und Schüler sowie zwei begleitende Lehrkräfte unserer Schule: Koffer packen und ab in den Süden! Ziel der einwöchigen Erasmus+ Gruppenmobilität war das sonnige Alicante in Spanien. Neben dem Eintauchen in eine neue Kultur stand vor allem ein hochaktuelles Thema im Mittelpunkt dieser Reise: die Nachhaltigkeit.

Der Hauptanlaufpunkt vor Ort war die spanische Schule I.E.S. Jorge Juan. Gleich zu Beginn präsentierten beide Schülergruppen stolz ihre jeweiligen Schulen, woraufhin spielerische Kennenlernrunden dafür sorgten, dass das Eis im Nu gebrochen war. Die Zusammenarbeit zwischen den deutschen und spanischen Jugendlichen funktionierte von der ersten Sekunde an absolut reibungslos und harmonisch. An insgesamt drei Tagen wurde in der Schule intensiv in gemischten Kleingruppen an dem gemeinsamen Nachhaltigkeitsprojekt gearbeitet. Im Fokus stand dabei die kostbare Ressource Wasser. Die Jugendlichen beschäftigten sich intensiv mit der globalen Wasserknappheit, dem alltäglichen Wasserverbrauch und der Frage, wie man im eigenen Umfeld effektiv Wasser sparen kann. Durch diesen Austausch wurden alle Beteiligten stark dafür sensibilisiert, was jeder Einzelne aktiv dazu beitragen kann, um die Welt ein Stück besser und nachhaltiger zu gestalten.

Auch außerhalb des Klassenzimmers bot das Programm jede Menge Highlights, die den Teilnehmenden die spanische Kultur und Geschichte näherbrachten. Ein ganztägiger Ausflug führte die Gruppe mit der Fähre auf die historische Insel Tabarca. Ein weiteres großes Highlight war der Besuch des berühmten Castillo de Santa Bárbara. Nach dem gemeinsamen Aufstieg zur Festung wurden alle mit einem atemberaubenden Panoramablick über ganz Alicante und das Mittelmeer belohnt. Neben Ausflügen zum modernen Hafen und den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt sorgte auch ein Nachmittag im Museum der Illusionen für viel Begeisterung und lustige Momente.

Am Ende der Reise waren sich alle einig: Diese gemeinsame Zeit war eine enorme persönliche, sprachliche und kulturelle Bereicherung. Die Tage in Spanien haben eindrucksvoll gezeigt, wie Erasmus+ junge Menschen über Ländergrenzen hinweg verbindet, sie dazu ermutigt, weit über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und ein lebendiges Fundament für europäische Werte schafft. Im Zentrum des Miteinanders standen dabei gelebte Toleranz, Weltoffenheit und eine aktive Demokratieerziehung, die das gegenseitige Verständnis und den respektvollen Austausch gestärkt haben. Es wurden somit nicht nur wichtige Impulse für den Umweltschutz gesetzt, sondern auch das Bewusstsein für ein geeintes Europa geschärft, neue Freundschaften geschlossen und wertvolle Erinnerungen fürs Leben gesammelt.