Ich habe mal kurz nachgerechnet: Und tatsächlich feiern wir 10 Jahre ununterbrochene Teilnahme an den Wettbewerben des Jugendrotkreuzes. Selbst Corona konnte uns nicht schrecken. Nach einem Jahr Pause lief es online und ohne Pflasterkleben. Spaß gemacht hat es trotzdem.

Nachdem der Sanitätsdienst offiziell im Dezember 2012 gegründet worden war, begann unsere Erfolgsstory 2013 durch Anregung von Frau Neumann. Wir qualifizierten uns jedes Mal auf Kreisebene für die Bezirksebene mit den vorderen Plätzen. Danach ist allerdings Schluss, denn gegen Sanis aus der gymnasialen Oberstufe haben wir wirklich keine Chance.

Bis zum 16.07.2023: Qualifizierung zum Landeswettbewerb beim Bezirkswettbewerb in Ramstein

Am Anfang warens noch 9 Wettkämpferlein, am 15.07. nur noch 5. Also ran an die Reservisten. Und wir starten tatsächlich mit 7 Sanis um 6.20 Uhr vom Hauptbahnhof West und Gonsenheim. Unsere Mimen und Schiris, die wir stellen müssen, sind schon auf dem Weg.

Unterwegs werden die Ersatzleute geschult in Kinderrechten und JRK-Organisation. Da alle pünktlich da waren und die Fahrt ohne Baustellen abläuft, gehören wir zu den ersten in Ramstein an der Anmeldung. Noch ein paar Formalitäten und dann geht’s zum Frühstück mit dem obligatorischem Nutella-Riesenglas.  Es ist noch ganz schön frisch. Eine Jacke wäre schon von Vorteil.

Um 9.30 Uhr geht’s endlich los mit Sport+Spiel. Wer kann Papierflieger basteln und fliegen lassen? Wer kann Erbsen durch einen Parcours auf 2 Löffeln balancieren und wer hat ein gutes Gedächtnis?

Aber dann geht’s weiter zu den Kinderrechten im Standbild. Eine erfolgreiche Klassensprecherwahl mit guten Verlierern ist das Thema.

Den Bereich Rot-Kreuz überspringen wir lieber. Da ist doch noch was zu tun bis zum Landeswettbewerb. Warum musste auch der Max fehlen??

Kein Erbarmen. Es geht weiter zum „Pflasterkleben“. Das heißt Erste Hilfe Einzel. In Zweierteams wird ein Verletzter versorgt. Das klappt sehr gut. Die Motivation ist wieder da.

Aber jetzt gibt’s Mittagessen mit Bewegungsangebot an der Tischtennisplatte.

Nach der Mittagspause noch Erste Hilfe Gruppe, wo unsere Sanis nur Lob ernten. Weiter so!

Und zum Schluss Kinderrecht. Voll easy!  

Nach diesem Erfolg verlasse ich euch mit einer Träne im Knopfloch. Bleibt, wie ihr seid und weiterhin viel Erfolg.

B. Kafalis

Insgesamt 99 motivierte Schüler und Schülerinnen der AFR+ aus den Klassen 5b, 6c, 6e, 7s, 9a, 9b und 9r haben Anfang Mai 2023 mit der finanziellen Unterstützung des Fördervereins am Englischwettbewerb „The Big Challenge“ teilgenommen.

Dieser Wettbewerb bietet den interessierten Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit, ihr Englischniveau zu testen, tolle Preise zu gewinnen und eine Teilnehmerurkunde zu erhalten, unabhängig davon, wie gut sie beim Wettbewerb abgeschnitten haben.

Liva Köse, eine Schülerin aus der Klasse 5b, war nicht nur die Jahrgangsbeste der AFR+ im Schuljahr 2022/23, sondern hat landesweit den 1. Platz belegt, was eine überragende Leistung ist! Wir sind stolz auf alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen und wünschen uns, dass dieser Wettbewerb auch im nächsten Schuljahr Anklang findet.

Interessierte Schüler und Schülerinnen, die das nächste Mal gerne daran teilnehmen möchten, können sich jederzeit mit der kostenlosen App „The Big Challenge PLAY“ darauf vorbereiten.

L

K

                                                                                                           

Schüler*innen der 5b und 5e nahmen am 28.06.2023 am Projekt ,,Demokratie leben! Jugend und Identität,, teil. Das Projekt beinhaltet das Workshop ,,Diskriminierung und Empowerment: Über Erfahrungen von Diskriminierung und was man dagegen tun kann,,. Durch verschiedene Aktivitäten haben die Schüler*innen ihre Meinungen und Gefühle zum Ausdruck gebracht. Die zwei speziell geschulte Teamer*innen begleiteten die Schüler*innen durch den Tag, moderierten die Gespräche, zeigten unterschiedliche Perspektiven auf und ergänzten durch kreative Ansätze. In den Workshops werden Herausforderungen junger Menschen durch lebensweltnahe Beispiele aufgegriffen und ein methodischer Zugang geschaffen. Dadurch entwickeln sich Diskussionen, die die Grundlagen einer offenen, toleranten sowie demokratischen Gesellschaft thematisieren. (Quelle, https://www.internationaler-bund.de/standort/211545)

Herr Pantazis und Herr Wolf

Mit der Einladung der Fraport AG und einer pünktlichen S-Bahn warten wir in Terminal 1, Halle 2 auf Einlass zur Sicherheitskontrolle. Elektronik in Kisten packen und dann durch die Schleuse. Lehrkörper mit metallischen Ersatzteilen werden speziell untersucht. Schuhe mit Metallverzierung sind auch nicht von Vorteil. Mit einer anderen Klasse steigen wir in den Bus, der uns über das gesamt Gelände fahren wird.

Please fasten seat-belt and stop smoking. We are taking off.

Durch parkende Flugzeuge fahrend erfahren wir Vieles über den Arbeitgeber Fraport. Hier arbeiten nicht nur Piloten bei der Lufthansa. Ohne das Bodenpersonal kann nämlich keiner abheben. Ohne die Flugsicherung DFS finden die Maschinen nicht ihren Weg.  Auch Autos werden verladen. Die Feuerwehr bietet spannende Arbeit. Sanis braucht man überall. Für jeden ist was dabei.                                                                                                                                  

 „Bitte besuchen Sie die Homepage.“

Eine Landebahn kostet 20 Mio. €, eine Turbine 25 Mio., der neue Terminal 5 Mrd. €.  Die Reaktivierung eines  geparkten Flugzeugs (während der Coronazeit)  kostet 20 Mio. und 4000 Arbeitsstunden.

Und dann wird auch noch umweltfreundlich geflogen. Co2-frei mit altem Frittenöl und Synthetiktreibstoff. 

Ein Jumbo landet mit qualmenden Reifen und kommt nach erstaunlich kurzer Zeit zum Stehen aus einer Geschwindigkeit von 270km/h. Laufend heben Maschinen ab. Im Hintergrund stehen die gestreiften Flugzeuge von Condor in rot, grün gelb, blau und sandfarben. Erinnert mich iregndwie an die Tigerente.

Nach ca. 1 Stunde ist die Führung  zu Ende und wir nehmen die S-Bahn nach Frankfurt Mitte. Nein, noch nicht shoppen. Erster Stopp ist die Paulskirche, die eine wichtige Rolle in der Freiheitsbewegung Deutschlands spielte. Sie ist schon lange keine Kirche mehr, sondern dient nur noch festlichen Anlässen. Dann noch Infos zur neuen Altstadt, wo jedes Haus zwar alt aussieht, aber neu gebaut ist. Davor eine Art Galerie, der Kaiserweg, über den der Kaiser vom Dom nach der Krönung zum Rathaus ging. Oder umgekehrt? Leider konnten wir den Dom wegen eines Gottesdienstes nicht besichtigen, aber man kann die Grabplatte einer jungen rätselhaften Toten vom Vorraum aus erkennen.

Das ist jetzt aber genug Kultur, shoppen ist angesagt auf der Zeil bis zum verabredeten Rückzug gen Mainz.

In Zusammenarbeit mit der „Verkehrssicherheit Rheinland-Pfalz“ konnten wir für eine Woche das Projekt „I like to bike“ durchführen. Im dessen Mittelpunkt stand das mehrfache Durchfahren eines Fahrradparcours. Im diesem wurden die Kinder mit Alltagsanforderungen, wie beispielsweise dem plötzlichen Aufschwingen von Autotüren oder einer Schlaglochstrecke, konfrontiert. Der Parcours ermöglichte ein sicheres Erproben im schulischen Umfeld zur Ausbildung von Bewältigungsstrategien im Ernstfall. Zudem bestärkte der Parcours das Vertrauen der Kinder in ihre eigenen Fähigkeiten auf dem Fahrrad.

Es nahmen alle 5. Klassen und auch viele Schüler*innen der 6. Klassen an dem Projekt teil. Das dauerhaft gute Wetter und die sichtbare Freude vieler Kinder beim Abfahren des Parcours trugen zur positiven Gesamtstimmung bei. Ein großes Dankeschön geht an Herrn Schüler und Herrn Löseke von der Verkehrswacht, die uns tatkräftig unterstützten.

Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Fabian Ehmann hat die 9t kürzlich den Landtag besucht, um sich vor Ort ein Bild über die parlamentarische Arbeit zu machen.

Nach seinem Besuch an unserer Schule im letzten Jahr hat Fabian Ehmann uns dieses Jahr in den Landtag eingeladen. Auf dem Programm standen zunächst eine Führung und eine Einführung in die Geschichte, Funktionsweise und Zusammensetzung des Landtags. Im Anschluss ging es in einen Ausschussraum, in dem normalerweise Gesetze erarbeitet werden. Dort begrüßte uns Fabian Ehmann, mit dem die Schüler über eine Stunde zu aktuellen politischen Themen diskutieren konnten. Die lebhafte Diskussion mit vielen Fragen drehte sich unter anderem um die Energieversorgung, den Ukrainekrieg, die Israelpolitik Deutschlands sowie Fragen nach lokalen Projekten und Initiativen in Mainz, für die sich Fabian Ehmann und seine Fraktion im Landtag stark machen.

Zum Abschluss lud uns der Landtagsabgeordnete zu einem Frühstücksimbiss ein, bei dem wir uns stärken und weiter mit Herrn Ehmann diskutieren konnten. Wir danken Fabian Ehmann für diesen spannenden und kurzweiligen Vormittag.

9t im Plenum

                                 

Am 20.6. und am 21.6. fanden auf der Bezirkssportanlage Mombach unsere Bundesjugendspiele statt. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen gaben die Schülerinnen und Schüler in den Disziplinen Weitsprung, Sprint und Wurf/Stoß ihr Bestes und erzielten dabei beachtliche Werte.

Die Highlights an den beiden Tagen waren die Staffelläufe, bei denen die jeweils schnellsten 8 der einzelnen Klassen gegeneinander antraten und kräftig von ihren Mitschülern angefeuert wurden.

Positive Nachrichten gab es auch am Donnerstag. Bei der Mainz05 Klassenzimmermeisterschaft (5 Spieler + Torwart) konnte das Team der Anne-Frank-Realschule plus Mainz durch 3 Siege in Folge einen der vorderen Plätze erreichen.

 

Um 8.20 Uhr werden wir von Herrn Heck vom Karrierezentrum der Bundeswehr und einem Bus
abgeholt. Es geht nach Koblenz zum Bundeswehrkrankenhaus.
Eine Schranke und Kontrolle zeigt uns, dass das hier doch keine normale Einrichtung ist. In 2 Gruppen
geht’s durchs Gelände. Unsere Gruppe beginnt in der Notaufnahme mit dem Schockraum. Mert dient
als Opfer für Sauerstoffkontrolle, Beatmung und EKG. Am Ende ist er total verkabelt und überall piepst
und blinkt es. Im großen Schockraum nebenan kann auch operiert werden. Wir erfahren viel über die
Ausbildung. Alle sind Soldaten, arbeiten aber als Sanitäter. Vielleicht sind sie in Berlin stationiert,
müssen aber 1mal/Jahr für 4 Wochen in einem Bundeswehrkrankenhaus arbeiten. Sie wohnen dann
im angegliederten Wohnheim. Das Bundeswehrkrankenhaus versorgt zwar primär Soldaten (und auch
Politiker), aber daneben auch die Koblenzer Bevölkerung.
Zu unserem Glück steht der Helikopter zur Besichtigung. Hier kooperiert das Krankenhaus mit dem
ADAC, der Hubschrauber und Pilot bezahlt. Viel Platz ist hier nicht. Auf der Trage, die von hinten in die
Maschine geschoben wird darf man wirklich keine Klaustrophobie haben. Einige technische Details :
ein Heli fliegt ca. 15 Jahre, mit Geschwindigkeit bis 240km/h.
Und weiter geht’s zu den Autos. 3 verschieden Typen stehen hier in knallgelb und orange. Der normale
Krankenwagen, dann ein Wagen mit Auffahrrampe für die Trage. Er dient zum Transport von
Intensivpatienten, die oftmals ein paar Kilo mehr auf die Waage bringen. Hier ist auch immer der Arzt
dabei. Und dann der Mannschaftswagen, auch mit Rampe: vorne 6 Leute und hinten nochmal 2 Sanis
mit bis zu 2 Tragen. Auch hier immer mit Arzt.
Die jungen Männer – es gibt auch Frauen- die uns geführt haben, leben für ihre Arbeit. Sie erzählen
von schrecklichen Erlebnissen, aber auch von Positivem. Für sie scheint es keinen sinnvolleren Job zu
geben.
Und dann geht’s zum Mittagessen. Ich probiere mal Döppekuche mit Apfelmus. Musste ich im Internet
erst mal Nachschlagen. Schmeckt mir jedenfalls.
Und dann sind wir auch schon fertig und es geht nach Hause.
Vielen Dank Herrn Heck und Begleiter in Uniform vom Karrierezentrum der Bundeswehr für einen
interessanten Tag.

Unsere Klasse 7a führte in diesem Schuljahr im Rahmen des Geschichtsunterrichts zu den Epochen „Römerzeit“, „Mittelalter“ und „Neuzeit“ etliche Exkursionen aus:

So führten uns die Unterrichtsgängen zur „Mainzer Zitadelle“, zur „Isis- und Mater Magna-Heiligtum“, in die „High Tech Römeraustellung“ des Landesmuseums Mainz, zur „Mainzer Stadtmauer“, zur „Detektivtour Römerzeit Wiesbaden“, in das „Karmeliterkloster“, in den „Mainzer Dom“, zum „Mainzer Wochenmarkt“, auf die „Festung Rüsselsheim“, in die „Kaiserpfalz Ingelheim“ und zur „Schatzsuche im Biebricher Schlosspark“.

Wir bedanken uns recht herzlich beim Förderverein der Anne-Frank-Realschule Mainz für die finanziellen Zuschüsse.

Vielen Dank und viele Grüße,

die Schülerinnen und Schüler derKlasse 7a, sowie die Klassenleitung J. Prangenberg und P. Kowatschew

13.05.2023: Diesmal geht’s ganz entspannt mit dem Zug nach Gensingen. Nach 3 Ausfällen startet zum ersten Mal nur eine Mannschaft der „Anne’Fixe Retter“ mit 9 Teilnehmern.

Abfahrt 7.21 Uhr Mainz Hbf. Alle da. Fahrkartenautomat macht, was er soll. Zug ist pünktlich. In Gensingen werden wir am Bahnhof  abgeholt von einem DRK-Bus zum Frühstück. Wetter ist erstklassig. Perfekt!

Um 9.00 Uhr erst mal registrieren und nebenbei ein kleines Präsent abgreifen. Dann unsere erste Aufgabe: Kinderrechte. Interessantes Thema, aber Juristensprache ist nicht so unser Ding. Und beim Standbild sollte man die Fotografenposition beachten. Was soll’s? Zum Warmlaufen reicht’s. Und jetzt zeigen die Retter, was sie gelernt haben. Erste Hilfe Einzel: Je 2 Partner haben einen Verletzten zu versorgen. Danach Erste Hilfe Gruppe: Mehrere Verletzte müssen versorgt werden. Für den Überblick sorgt der Gruppenführer, der die Ersthelfer zuteilt.

Mittagspause ist wichtig: Die traditionellen Nudeln mit Tomatensauce passen immer. Getränke gibt’s auch und süße Snacks.

Danach unsere letzten Aufgaben: Sport-Spiel mit Blinden-Hindernisparcours. Hat da jetzt einer gespickelt oder nicht? Anschließend die Organisation des JRK. Hier kennen sich die Retter sogar besser als aus als die JRK-ler! Fast Maximalpunktzahl.

Während im Rechenzentrum die Computer arbeiten (mit den Usern natürlich) vertreiben wir uns die Zeit mit Kicker, Boulespielen  und anderen Animationen.

Endlich die Siegerehrung. And the winner is –Anne’s fixe Retter. Wir haben den ersten Platz gemacht bei den Schulsanitätsdiensten. Zwar mangels Konkurrenz, aber mit den Punkten hätten wir das locker geschafft. Und für das frühe Aufstehen und die Freitagnachmittage haben wir uns das doch verdient, oder?