Unser Ausflug in die Gedenkstätte KZ-Osthofen war sehr informativ. Als Erstes wurden wir durch das KZ geführt, anschließend arbeiteten wir in Workshops.

Als Workshops wurde z.B. angeboten, dass man ein Rollenspiel zu einem Zeitungsartikel über das KZ-Osthofen verfasst und vorspielt. Man konnte auch einen Brief, ein Gespräch innerhalb der Familie eines Häftlings oder ein Gespräch zwischen zwei ehemaligen Häftlingen schreiben. Außerdem gab es noch die Möglichkeit, eine Fotostory über eine Flucht aus dem KZ zu entwerfen oder darzustellen, wie Menschen in der NS-Zeit auf die unterschiedlichsten Situationen reagiert haben. Schließlich war eine Aufgabe ein Bild zu malen, in dem Gefühle beim Besuch der Gedenkstätte dargestellt werden.

Bei dem Rundgang durch das KZ wurde uns gezeigt, wie die Häftlinge dort lebten, wo sie sich wuschen und wo sie sich aufhielten. Sie wohnten in einer Halle, in der es kalt war und von unten Wasser eindrang, wenn es regnete. Sie schliefen auf Stroh. Außerdem konnten sie sich schlecht waschen, da für etwa 80-100 Häftlinge nur zwei kleine Wasserhähne zur Verfügung standen und Sand als Seife verwendet wurde.
Insgesamt war der Ausflug hilfreich um zu erfahren, wie es am Anfang der NS-Zeit war, denn das KZ-Osthofen existierte nur für etwa ein Jahr, ab Frühjahr 1933, kurz nach der Machtergreifung Hitlers.

von Ahmad Hani Al Husseini, Renat Ataev und Sven Othegraven (10s).

Vorstellen und Bekanntmachen

Begrüßungsregeln: Wer grüßt wen zuerst?

Am Freitag, dem 13.4.2018, besuchte die Klasse 9s der Anne-Frank-Realschule plus den ersten Teil eines Anti-Blamierkurses in der Mainzer Tanzschule Willius-Senzer. Mit dem Teil 3 wurde kürzlich dieser Workshop abgeschlossen.

Der Kurs war sehr interessant. Man konnte viel lernen, obwohl wir schon einiges wussten. Jetzt achtet man auf Dinge, auf die man früher nicht so geachtet hat, wie z.B. wer die Hand zuerst gibt oder dass ältere Menschen zuerst das „Du“ anbieten. Wir glauben, dass Etikette wichtig ist für künftige Lebenssituationen, wie z.B. für Bewerbungsgespräche.

Wir fanden auch gut, dass nach jedem Themenblock ein Quiz folgte um zu überprüfen, ob man alles verstanden hat. Frau Krehn-Azghandi erklärte uns alles sehr gut, unterstützt durch eine Power-Point-Präsentation sowie praktische Übungen, die uns sehr viel Spaß machten.

Die Übungen halfen uns dabei, unterschiedlichste Begrüßungssituationen kennenzulernen und zu meistern. Wir können den Kurs nur weiterempfehlen, da er sehr informativ und hilfreich ist.

Von Ana Lucia Abarca Bringas, Annalena Gumnior und Ghenwa Tamimi (10s).

Nach Abschluss ihrer Gemeinschaftsarbeit im Projekt „startup@school“ haben jetzt fünf Schüler der Anne-Frank Realschule plus in Mainz ihre IHK-Zertifikate bekommen.

Tabasym Roschangar, Sofia Misailidou, Viviana Endlich;
Sven Othegraven, Steven Wehner (v.l.n.r.)

Das Quintett im Alter von 14 und 15 Jahren hat eine Geschäftsidee entwickelt – ganz im Sinne des Projekts, das die Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen (IHK) und die Agentur für Arbeit Mainz mit dem Lüneburger Bildungsträger Human Circle Consulting GmbH unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Bildung Rheinland-Pfalz derzeit gemeinsam mit acht Schulen und 16 Unternehmen in Rheinhessen durchführen: Die Jugendlichen sollen Anreize erhalten zur Auseinandersetzung mit Themen der Wirtschaft.

Herr Müller (ALDI Süd), Frau Dos Santos (ALDI Süd), Rektor Ralf Früholz,
Frau Janz (Jobfüxin), Herr Kowatschew (Berufswahlkoordinator)
und Herr Reifenberger (IHK)
(v.l.n.r.)

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