Jubel in der 7s. Glücklicherweise war das Los auf uns gefallen und wir wurden von der Stiftung Mainzer Herz zu einer der begehrten Veranstaltungen in die Universitätsmedizin Mainz eingeladen. Voller Vorfreude und Neugier machten wir uns am 16. Mai auf den Weg.

Nach einer freundlichen Begrüßung folgte eine kurze Information über die Stiftung. Anschließend klärte uns ein Arzt über die Gefahren des Rauchens auf. Nur wenige von uns hatten schon einmal an einer Zigarette gezogen, aber nun sollten wir erfahren, wie gefährlich das Einatmen der vielen verschiedenen Giftstoffe wirklich ist.

Auch die Wirkung von E-Zigaretten und Shishas wurde uns erklärt. Wahnsinn – wusstet ihr, dass Shisha-Rauchen noch viel gesundheitsschädlicher als Zigaretten-Rauchen ist, da noch mehr Giftstoffe eingeatmet werden?

Beeindruckt waren wir auch von den Folgen des Passivrauchens. Wir nahmen alle Informationen neugierig auf und machten uns Notizen, um auch unsere Lieben zu Hause über all die Risiken, wie z.B. einen Herzinfarkt oder Schlaganfall, aufklären zu können.

Statistisch berechnet verkürzt jede Zigarette das Leben eines Menschen um eine halbe Stunde. Und einmal Shisha-Rauchen hat sogar die Wirkung von 100 Zigaretten. Rechnet euch also mal all die verlorene Lebenszeit aus! Da kann es einem ganz schön die Sprache verschlagen.

Den zweiten Teil übernahm eine junge Ärztin. Sie informierte uns über den Aufbau und die Funktion von Herz und Lunge und was diese beiden Organe ständig leisten. Interessant waren auch spezielle Informationen über Größe und Gewicht des Herzens, oder auch wie die beiden Herztöne entstehen.

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Anschließend erkundeten wir verschiedene Stationen. So konnten wir beispielsweise in die Rolle eines Rauchers schlüpfen und hautnah erfahren, wie wenig Luft ein Raucher bei einem Atemzugbekommt.

Besonders interessant war auch der Schaukasten mit den Hilfsmitteln, die in einer OP zum Einsatz kommen und schließlich das begehbare Herz. Ein weiteres Highlight waren die Stethoskope, die wir benutzen durften. Da wir alle ziemlich aufgeregt waren, schlugen unsere Herzen wohl etwas schneller als sonst.

Nach einer leckeren und gesunden Lunchpause starteten wir mit neuer Energie zum letzten Tagespunkt – der Reanimation. Hier war noch einmal richtig Konzentration und Körpereinsatz gefordert. Da jährlich über 100 000 Menschen einen Herzstillstand erleiden, kann eine sofortige Reanimation Leben retten. In der Zeit bis der Rettungswagen eintrifft kommt es auf jede Minute an.

Erst jetzt wurde vielen von uns überhaupt bewusst, dass jeder von uns einmal ein Retter sein könnte und wir übten Schritt für Schritt und unserer Verantwortung bewusst das richtige Vorgehen. Bereits beim Üben fühlten wir uns schon ein bißchen wie Lebensretter.

Unser außergewöhnlicher Tag war lehrreich, spannend, überraschend und manchmal auch sehr lustig. Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Betreuern für die Beantwortung der vielen Fragen und für den einzigartigen Einblick hinter die Kulissen. Danke auch für die neuen Informationen, die wir uns für die Zukunft ‚zu Herzen nehmen‘ werden.

 

Klasse 7 s, AFR-Mainz

 

E i n Realschüler unter vielen Gymnasiasten

Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2018, AFR-Mainz

Gabriele Houser  (Englischlehrerin), Mario Zilic und Rektor Ralf Früholz

Mario Zilic, Schüler der 10. Klasse der Anne-Frank-Realschule plus Mainz, nahm in diesem Jahr am Bundeswettbewerb Fremdsprachen am „Solo“ mit der Wettbewerbssprache Englisch erfolgreich teil und wurde am 25. Mai in der Aula des Hohenstaufen-Gymnasiums Kaiserslautern im Rahmen einer Feierstunde für seine gute Leistung mit einem zweiten Platz von der Jury geehrt.

Bemerkenswert ist hierbei die Tatsache, dass Mario als einziger Realschüler unter ansonsten Gymnasiasten mit einem Preis ausgezeichnet wurde.

Herzlichen Glückwunsch, Super Mario!