Die WM in Katar wird von Korruptionsvorwüfen und Menschenrechtsverletzungen begleitet. Dies hat das
Entwicklungspolitische Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz (ELAN) bereits im Vorfeld zum Anlass genommen,
das Outdoor-Planspiel ‚Die Fairen Spiele von Katlan‘ zu entwickeln. Die 10r bzw. die Europa AG hat kürzlich
das Planspiel in der Turnhalle durchgespielt. Das Planspiel hat folgende Ausgangssituation: Die
internationale Organisation Sports Watch verbietet Mexiko, Kanada und den USA die Durchführung der
WM 2026. Die Regierung des fiktiven Landes Katlan möchte sich nun um die Vergabe der WM im eigenen
Land bemühen und arbeitet unter Hochdruck mit Athleten/-innen, Fans, Arbeiter/-innen, Sponsoren und
dem katlanischen Sportverband, um dieses Ziel zu erreichen. Nachhaltigkeit und Fairness für alle
Beteiligten sind dabei oberstes Gebot. Die Schüler schlüpften im Planspiel jeweils in die Rolle eines
katlanischen Akteurs und mussten als Teamplayer versuchen, sich auf gemeinsame Positionen zu einigen.
Nach der Szenariophase absolvierten die Schüler einen sportlich-inhaltlichen Parcours, der ökologische,
soziale, politische und wirtschaftliche Missstände bisheriger Sportereignisse verdeutlichte, die es
abzuschaffen galt. Im Anschluss verhandelten die Mitspieler in Kleingruppen sowie abschließend im
Plenum, um einen Kompromiss zu erzielen. Das Projekt ist Teil der Demokratiebildung an unserer Schule
und erlaubte den Schüler, politische Entscheidungs- und Verhandlungsprozesse nachzuvollziehen und für
verschiedene Akteure Strategien zur Durchsetzung ihrer Interessen aber auch Kompromissfähigkeit zu
entwickeln bzw. zu üben.

Quelle: Der Lehrerclub (3/2022). 20 Jahre “Zeitschriften in die Schulen”.
https://epaper.print-and-more.net/de/profiles/85515e7fc4ee/editions/
05b1a00e659e953a3d87/pages/page/32.

Der deutsch-jüdische Rapper Ben Salomo kam zu uns an die Schule, um unsere
Schüler der 10. Klassen über Antisemitismus in Deutschland, aber insbesondere im
Deutsch-Rap, aufzuklären. Organisiert wurde die Veranstaltung in Kooperation mit
der Friedrich-Naumann-Stiftung.
Ben Salomo sprach intensiv über seine persönlichen Erfahrungen mit Antisemitismus
in Deutschland und zeigte überaus deutlich, dass der Antisemitismus in Deutschland
wieder auf dem Vormarsch ist, da viele Menschen, darunter auch Jugendliche,
Gerüchte bzw. Lügen über Juden Glauben schenken und daraus Vorurteile
entwickelten. Salomo fokussierte weit verbreitete Gerüchte sowie
Verschwörungstheorien über das Judentum bzw. den Staat Israel und entzauberte
sie als schlichtweg falsch (Neudeutsch: als Fake News).
Danach konzentrierte sich Salomo auf die deutsche Rap-Szene, die vielfach
strukturell vom Antisemitismus durchdrungen sei, wobei sich der Rapper, der selbst
Morddrohungen ausgesetzt war und zeitweise Polizeischutz benötigte, auf Liedtexte,
verbale Äußerungen sowie antisemitische Symbole / Tätowierungen und auch auf
Kleidung und Videoclips einschlägiger Rap-Künstler bezog. Salomo präsentierte so
„Beweismaterial“, in dem er den Antisemitismus bzw. die Demokratiefeindlichkeit an
konkreten Beispielen belegen konnte. Eindrucksvoll stellte der Rapper dabei die
ideologische Affinität zwischen dem Rechtsextremismus sowie dem Islamismus,
nicht zu verwechseln mit dem Islam, dar. Für beide sind Judenhass, die Ablehnung
von Demokratie sowie eine faschistische Weltsicht prägend. Der Rapper warnte
abschließend die Schüler, nicht durch das Hören bestimmter Künstler den
Antisemitismus zu unterstützen, sondern diese Abart des Rap nicht zu unterstützen
und wenn möglich, aktiv dagegen vorzugehen.

Viele kennen das Lied „Walk like an Egyptian!“  
In einem Projekt an der AFR wurde allerdings nicht geübt, wie die „alten Ägypter
gingen “, sondern wie sie damals spielten….
„Denn die alten Ägypter liebten es, Spiele zu spielen“, erzählte Frau Dr. Elkasrawy
den Schülerinnen und Schülern der Klasse 7a.
Frau Dr. Elkasrawy ist eine Lehrerin und Unversitätsdozentin aus Ägypten, die über
den Pädagogischen Austauschdienst die Möglichkeit erhielt, ein Jahr lang an der
Anne-Frank-Realschule plus zu unterrichten und dabei das deutsche Schulleben
kennen zu lernen.
Während dieses Jahres gab sie ihr Wissen über das alte und neue Ägypten immer
wieder mit Begeisterung an die Schulgemeinschaft weiter.

In ihren letzten Projektstunden ging es um das Spiel „Senet“.
„Senet“ war vor über 4600 Jahren das beliebteste Spiel im alten Ägypten.
Es war allerdings nicht nur ein Spiel der alten Ägypter, sondern auch ihr persönliches
Streben nach Unsterblichkeit im Jenseits.
Das Brettspiel und die Anleitung dazu wurden bereits in früheren Projektstunden in
anderen Klassen erstellt. Heute ging es um das Ausprobieren des Spiels.
Zum Spiel gehören ein Spielbrett, zwei Spielfiguren in verschiedenen Farben sowie
weiße und rote Stäbchen oder ein Würfel. Die Siebtklässler benutzten nach
traditioneller Art die Stäbchen statt Würfel.
Man musste die Stäbchen in die Hände nehmen und sie ordentlich durchschütteln.
Dann warf man sie hin. Je nachdem, ob die weißen oder roten Stäbchen oben lagen,
gab es Punkte. Der Spieler, der zuerst im Ziel ankam, gewann das Duell.
Es war sehr spannend, dieses alte ägyptische Brettspiel zu spielen. 
So macht Geschichte richtig Spaß! Probiert es auch mal aus!  
„Play Like an Egyptian!”

Am 21. November haben wir, die Klasse 5d mit Frau Galistel und Herrn Hättich, einen Ausflug zum Medienzentrum am Petersplatz gemacht. Dort haben wir mit Lego We.Do gearbeitet.

Wir wurden in Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe hat ein IPad bekommen und einen Legobaukasten. Auf dem IPad wurden wurden uns alle Arbeitsschritte erklärt. Wir haben „Milo“ gebaut, das ist ein kleiner Roboter. Danach haben wir Milo mit Hilfe des IPads programmiert. Er konnte vorwärts, rückwärts, schnell und langsam fahren, die Farbe wechseln und Töne produzieren.

In der Pause konnten wir toll auf dem Hof des Medienzentrums spielen.

Wer noch Zeit hatte, bekam die Möglichkeit, für Milo noch Erweiterungen zu bauen. Wir haben ein Hindernis gebaut und Milo bekam einen zusätzlichen Sensor. Jetzt konnten wir ihn so programmieren, dass er stoppt, wenn er zu nah an des Hindernis heran kommt.

Am Ende haben haben wir alle unsere Ergebnisse präsentiert.

Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir möchten noch einmal dort hingehen!

Klasse 5d

Unsere Klasse, die Klasse 9a hat im Rahmen des europäischen Erasmus plus Projekts eine sechstägige Bildungsfahrt in die Hauptstadt von Katalonien unternommen.

Im Rahmen dieser Reise besuchten wir die Jaume-Balmes-Schule in Barcelona.

Einen Schulvormittag verbrachten wir mit gleichaltrigen Schülern in den Einrichtungen unserer Gastgeberschule.

Dabei haben wir unter anderem ein „Menschen-Bingo“ durchgeführt, wodurch wir uns besser kennenlernen konnten. Darauffolgend wurden die spanischen und deutschen Schulen miteinander verglichen und die Ergebnisse im Plenum präsentiert.

Wir Schüler konnten uns selbstständig auf Englisch, Deutsch sowie mit „Händen und Füßen“ miteinander unterhalten. Es war eine coole Sache, Zeit mit den Schülern dort zu verbringen.

Während des Aufenthalts nutzten wir die Möglichkeiten, mehrere Sehenswürdigkeiten in Barcelona und Umgebung zu besuchen. So besichtigten wir den Wallfahrtsort „Montserrat“ und verschiedene Häuser von Antoni Gaudi. Natürlich waren wir bei der wunderschönen Basilika „Sagrada Familia“. Der „Park Güell“ war ebenfalls ein Besuch wert. Des weiteren schlenderten wir auf dem „Marcet de la boqueria“, wo wir eine riesengroße Auswahl an Snacks, Früchten und allerlei spanischen Produkten zu sehen bekamen.

Für einen Nachmittag am Strand hatten wir auch Zeit. Manche von uns badeten sogar im Mittelmeer.

Am letzten Abend haben wir als Klasse zusammen traditionelles, spanisches Brathähnchen mit Patatas Bravas probieren dürfen. Anschließend sind wir zu den magischen „Fuente Magica“ Wasserspielen gegangen.

Wir hatten oft die Möglichkeit, Barcelona in kleinen Gruppen selbstständig zu erkunden, was in vieler Hinsicht eine tolle Erfahrung für uns war.

Diese Studienfahrt nach Barcelona war für uns alle in jeglicher Hinsicht ein Highlight!!!!

Rana Bakan, Ela Taskin 9a

Für die Klasse 8b von Herrn Fust und Frau Birkelbach startete das neue Schuljahr mit einem Besuch in der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt zum Thema „Gutes Miteinander in der Gesellschaft“.

In einem sogenannten Lernlabor konnten die Schüler*innen interaktiv mit ihren Tablets in die Lebensgeschichte von Anne Frank eintauchen, welche gleichzeitig die Namensgeberin ihrer Schule in Mainz ist.

An weiteren spannenden Lernstationen setzten sich die Jugendlichen zudem in Kleingruppen mit verschiedenen Formen von Diskriminierung in unserer Gesellschaft sowie dem Thema der Mehrfachdiskriminierung auseinander.

Abschließend kamen sie über ihre gesammelten Eindrücke mit einer Demokratietrainerin des Hauses ins Gespräch.

Text: Anna-Katharina Birkelbach

Aufbau der Laptopwagen
Die TuN Klasse von Fr. Zschaschler aus dem achten Jahrgang, haben am 19.07.22 und 21.07.22 mühevoll und mit Fleiß die neuen Laptopwagen aufgebaut. Wir hatten sehr viel Spaß bei der Aufgabe und haben dies in kürzester Zeit erledigt.

Teilnehmer: 8s: Bela Lüdtke, Miguel Kraft, Jason Fritzsche, Dors Hasanov, Efe Gönül, Igor Nikulin

8r: Amina Bukhti, Christopha Victor, Jad Shad Mohamad, Maxim Winter, Jordan Badibanga, Alexandros Stavridis, Rania Aouaj

Lehrkräfte: Frau Zschaschler und Herr Deibert.

Bumerangs
Die Schüler*innen der Klasse 8r/s haben in den letzten Wochen im Wahlpflichtfach TuN Bumerangs aus Holz gebaut. Die praktische Arbeit fand im Werkraum statt.
Sie haben sich nach den Herbstferien ins Zeug gelegt um ihre Bumerangs zu bauen.
Die Schüler*innen waren sehr begeistert und haben mit Freude daran gearbeitet, dabei sind auch sehr schöne Bumerangs entstanden.
Hier ein kleiner Einblick

14 Dezember 2021/ von AFR

Autoren: Bela, Maxi, Miguel

Daniel Baldy Im Gespräch
Daniel Baldy Im Gespräch
Am Anne Frank Tag finden an unserer Schule verschiedene Aktionen statt, die in Gedenken an Anne Frank stattfinden, an deren Geburtstag jährlich am 12. Juni mit verschiedenen Aktionen gedacht wird. Neben Malprojekten, Lesungen und Rundgängen kam dieses Jahr auch Daniel Baldy zu uns, dem es ein wichtiges Anliegen war, mit Schülern ins Gespräch zu kommen, insbesondere mit Blick auf die europäische Politik. Dabei ging es natürlich um den Krieg in der Ukraine, Fragen der Energieversorgung, die gestiegenen Preise und die Situation von Geflüchteten aus der Ukraine, aber auch aus anderen Ländern, vor allem Afghanistan und Syrien.

Khaled Und Alper Mit Daniel Baldy
Daniel Baldy Im Gespräch
Gruppenbild Mit Daniel Baldy
Gruppenbild Mit Daniel Baldy

Wir danken Herrn Baldy für seinen Besuch und freuen uns über weitere Gelegenheiten zur Zusammenarbeit.